17 000 streikende Ärzte in 183 Krankenhäusern
(Berlin) - Am heutigen Mittwoch (9. August) haben bundesweit in 183 kommunalen Krankenhäusern rund 17 000 Ärztinnen und Ärzte die Arbeit niedergelegt, um für einen arztspezifischen Tarifvertrag, bessere Arbeitsbedingungen und angemessene Gehälter zu protestieren. Die Ärzte-Streiks finden statt in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein.
Der erneute Streikhöhepunkt zeigt, dass die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) mit ihrem Plan gescheitert ist, die Streikmotivation der Ärzte mit dem am 1. August 2006 mit Verdi abgeschlossenen Tarifvertrag auszuhebeln. Die deutschen Krankenhausärzte wünschen sich ausschließlich den Marburger Bund als ihre gewerkschaftliche Interessenvertretung. 17 000 streikende Ärztinnen und Ärzte sind 17 000 Gründe für die Arbeitgeber, nun ein verbessertes Angebot bei den bevorstehenden Tarifverhandlungen vorzulegen. Der MB hatte am 18. Juli die sechste Verhandlungsrunde abgebrochen, nachdem die VKA nicht bereit war, ihr Angebot, das im Schnitt Einkommenskürzungen von 12 Prozent vorsah, nachzubessern.
Mehrere Tausend streikende Mediziner werden heute zur bundesweiten Großdemonstration des Marburger Bundes in München erwartet, an der auch der Vorsitzende der Ärztegewerkschaft, Dr. Frank Ulrich Montgomery, teilnehmen wird. Am Marienplatz, am Amtssitz des Präsidenten der VKA, Thomas Böhle, wird um ca. 14:00 Uhr eine Kundgebung mit Dr. Frank Ulrich Montgomery stattfinden.
Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
Athanasios Drougias, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7468460, Telefax: (030) 74684616
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