2,7 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte im Garten- und Landschaftsbau
(Berlin) - Arbeiter, Angestellte und Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau bekommen ab 1. August 2006 2,7 Prozent mehr Lohn. Darauf haben sich am Abend des 05. Juli 2006 der Bundesverband des Garten- und Landschafts- und Sportplatzbaus und die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) geeinigt. Der Lohntarifvertrag für die 80 000 Beschäftigten im Garten- und Landschaftsbau läuft bis zum 31.07.2007. Wir haben für die Arbeitnehmer eine Einkommensentwicklung nach oben erreicht und damit eine Tendenz in der Branche, die weiter in Richtung Niedriglöhne geht, verhindert, sagte IG BAU-Chef und Verhandlungsführer Klaus Wiesehügel nach Abschluss der Verhandlungen.
Per Rahmenvertrag wurde die Arbeitszeit flexibilisiert. Ab 1. April 2007 können die Betriebe Arbeitszeitkonten einrichten, die einmal im Jahr ausgeglichen werden. Fest vereinbart ist die Auszahlung des Lohns gleichmäßig über das Jahr verteilt auf der Basis einer festen monatlichen Stundenzahl und der Schutz des Arbeitszeitguthabens gegen Insolvenz. Die Ausgestaltung bleibt Arbeitgebern und Arbeitnehmern vor Ort überlassen.
Grundsätzlich gilt weiter die 39-Stunden-Woche im Westen. Für die östlichen Bundesländer wurde eine schrittweise Angleichung der Arbeitszeit von derzeit 41 auf 39 Wochenstunden bis 2010 vereinbart.
Quelle und Kontaktadresse:
IG Bauen-Agrar-Umwelt Regionalbüro Nord
Pressestelle
Jungestr. 1, 20535 Hamburg
Telefon: (040) 2516070, Telefax: (040) 2513977
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