Pressemitteilung | Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e.V. (BDGW)

50 Jahre Geldausgabeautomat: Reibungslose Versorgung durch die Geld- und Wertdienste

(Berlin/Bad Homburg) - Vor 50 Jahren, am 27. Juni 1967, wurde im britischen Enfield der erste Geldausgabeautomat (GAA) in Betrieb genommen. Der Schotte Shepherd-Barron erfand diesen Automaten, der Schecks prüfen, entwerten und im Gegenzug Bargeld ausgeben konnte. Im Vorfeld hatte es in anderen Ländern zwar bereit erfolglose Versuche mit ähnlichen Maschinen gegeben, aber die Barclays Bank setzte dieses Gerät als erste Bank ein. Der GAA machte die Bargeldversorgung unabhängig von den Öffnungszeiten der Kreditinstitute und veränderte diese nachhaltig. "Die 11.000 Beschäftigten von Geld- und Wertdienstleistern sind tagtäglich im Einsatz, damit die bundesweit 60.000 Geldausgabeautomaten Euro-Banknoten zuverlässig und reibungslos ausgeben und die Kunden nicht vor leeren Automaten stehen", so der Vorstandsvorsitzende der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste, Michael Mewes.

In Deutschland war die Kreissparkasse Tübingen ein Jahr später, am 27. Mai 1968, Vorreiter. Hier wurde der bundesweit erste Geldausgabeautomat aufgestellt. Die Bedienung war zunächst 1000 ausgewählten Kunden vorbehalten. Diese konnten bis zu 400 D-Mark abheben. Aber die Nutzung der Automaten gestaltete sich weitaus schwieriger als heutzutage. Es musste ein Spezialschlüssel für den Tresor, eine Identifikationskarte aus Plastik und Auszahlungsbelege in Form von Lochkarten mitgebracht werden, um einen Abhebung zu tätigen.

Die Versorgung der Geldausgabeautomat gehört zu einer der sichtbarsten Aufgaben von Geld- und Wertdienstleistern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BDGW Mitgliedsunternehmen transportieren in 2.500 Spezialfahrzeugen tagtäglich rund 3 Mrd. Euro und bearbeiten diese anschließend in den firmeneigenen Cashcentern - und das an sechs Tagen in der Woche. Durch diese Leistung ist Bargeld für den Konsumenten leicht und fast überall verfügbar. Auch für den Handel ist so das Bargeld immer noch das kostengünstigste Zahlungsmittel. "Wir tun alles für unsere Kunden, damit dies auch in den nächsten Jahren so bleibt", so Mewes abschließend.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e.V. (BDGW) Pressestelle Norsk-Data-Str. 3, 61352 Bad Homburg Telefon: (06172) 948050, Fax: (06172) 458580

(rf)

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