Pressemitteilung | Deutsches Komitee für UNICEF e.V.

50 Jahre UNICEF Deutschland: Kinder haben Rechte

(Köln) - Seit 50 Jahren unterstützt das Deutsche Komitee für UNICEF Kinder in aller Welt. 8.000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und viele Prominente setzen sich für UNICEF ein. 700.000 Spender und 500.000 Käufer der beliebten UNICEF-Grußkarten tragen jedes Jahr dazu bei, dass UNICEF in 161 Ländern Kindern in Not helfen kann. Mehr als 1,1 Milliarden Euro sind seit der Gründung des Deutschen Komitees 1953 zusammengekommen. "UNICEF ist eine Organisation zum Anfassen mit einer Aufgabe, die jede Mühe lohnt – für jedes einzelne Kind. 50 Jahre nach dem Start ist UNICEF jung und lebendig – eine Bürgerbewegung für die Rechte der Kinder", sagte UNICEF-Schirmherrin Christina Rau.

Am 30. Juni, dem UNICEF-Geburtstag, findet um 11 Uhr in Berlin eine Pressekonferenz mit der Schirmherrin Christina Rau und vielen UNICEF-Botschaftern statt. Um 18 Uhr beginnt in Berlin die Festveranstaltung im Haus der Kulturen der Welt mit Bundespräsident Johannes Rau und Bundesaußenminister Joschka Fischer.

UNICEF ist die Weltorganisation für Kinder. Weltweit sorgt UNICEF für medizinische Versorgung, Schulbildung, sauberes Trinkwasser und ausreichende Ernährung von Kindern und Frauen. UNICEF versteht sich als Anwalt der Kinder und setzt sich dafür ein, dass sie vor Ausbeutung und Gewalt geschützt werden.

Die Arbeit von UNICEF Deutschland begann mit einem Dankeschön. Viele heutige Unterstützer hatten nach dem Zweiten Weltkrieg selbst Milch, Lebertran oder Kleidung vom "United Nations Children´s Emergency Fund" bekommen. Mit der Gründung des Deutschen Komitees für UNICEF am 30. Juni 1953 drückten die Deutschen ihre Verbundenheit mit UNICEF aus und wollten nun selbst Not leidenden Kindern helfen.

Heute verkaufen Freiwillige in 120 UNICEF-Arbeitsgruppen Grußkarten, sammeln Spenden und verankern die Arbeit von UNICEF in der deutschen Bevölkerung. 500 Millionen Grußkarten verkauften sie in 50 Jahren. Wer sie aneinander legen wollte, müsste zweimal um den Erdball reisen. Mit vielen Aktionen informieren die Arbeitsgruppen und machen auf Kinderrechtsverletzungen aufmerksam. Sie sammelten Unterschriften für eine schärfere Kontrolle des Kleinwaffenhandels, machten gegen Landminen mobil und klären über den Kinderhandel auf. Mit dieser Arbeit motivieren sie auch immer mehr junge Menschen, sich für Kinderrechte einzusetzen.

Die Spenden aus Deutschland haben große Erfolge ermöglicht: Die Zahl der eingeschulten Kinder wurde in den letzten 30 Jahren verdoppelt. Mit Impfungen, Gesundheitsdiensten für die Ärmsten und sauberem Trinkwasser hat UNICEF dazu beigetragen, die Kindersterblichkeit in diesem Zeitraum zu halbieren. Jedes Jahr retten Impfkampagnen das Leben von 2,5 Millionen Kindern. Doch AIDS und Kriege gefährden die Fortschritte. Jährlich sterben elf Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag. Es geht auch in Zukunft darum, allen Kindern ein gesundes und sicheres Aufwachsen zu ermöglichen – und Kindern zu ihren Rechten zu verhelfen.

Bei Rückfragen oder Interviewwünschen wenden Sie sich an die UNICEF-Pressestelle, Rudi Tarneden, 0221/93650-235. Wir halten Fotos, Hörfunkmaterial und sendefähiges Filmmaterial (BetaCam) bereit.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsches Komitee für UNICEF e.V. Höninger Weg 104, 50969 Köln Telefon: 0221/936500, Telefax: 0221/93650279

()

NEWS TEILEN: