Aktueller Gas-Streit zeigt: Breiter Energiemix ist unverzichtbar!
(Essen) - "Die derzeit deutlich erkennbare Abhängigkeit Deutschlands und der EU von Erdgas-Importen tauchte in der bis vor vier Wochen noch tobenden Diskussion um Klimaschutz und CO2 nicht auf. Dies erstaunt und beunruhigt, da doch die zwangsläufige Konsequenz der gegenwärtigen Klimaschutzpolitik ein erheblich verstärkter Erdgaseinsatz zur Stromerzeugung sein wird. Und auch in der derzeitigen Berichterstattung über den Erdgasstreit zwischen Russland und der Ukraine sind Bezüge zur Klimadiskussion des gesamten Jahres 2008 viel zu seltene Ausnahmen.", so Dr. Alfred Richmann, Geschäftsführer des VIK, der Interessenvertretung großer industrieller und gewerblicher Energiekunden. Eine umfassende Analyse und Umsetzung der vom Energiewirtschaftsgesetz vorgegebenen Ziele Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit sieht für den VIK anders aus.
Eine weitere Verschiebung des Energieträgermixes zu Gunsten von Erdgas ist aus VIK-Sicht keine tragfähige Energieversorgungslösung für Deutschland. "Deutschland sollte bei seiner Energieversorgung auch weiterhin am derzeit breiten Energieträgermix aus Gas, Kohle, Öl, Kernenergie und erneuerbaren Energien festhalten. Nur so ist die Versorgungsicherheit langfristig seriös, nachhaltig und belastbar zu gewährleisten. Nur so bleibt der Standort Deutschland für jedweden energietechnischen Fortschritt offen. Mit brennstoffspezifischen CO2-Benchmarks kann das deutsche und das EU-Klimaschutzziel eingehalten werden!", so Dr. Richmann.
Quelle und Kontaktadresse:
VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft
Pressestelle
Richard-Wagner-Str. 41, 45128 Essen
Telefon: (0201) 810840, Telefax: (0201) 8108430
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