Pressemitteilung | Allianz pro Schiene e.V.
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Allianz pro Schiene begrüßt Einigung der Verkehrsminister bei Lkw-Maut: „Wichtiger Schritt zu mehr Wegekostengerechtigkeit“

(Berlin) - Die Allianz pro Schiene hat die heute (08. Oktober 2008) während der Verkehrsministerkonferenz in Dessau erzielte Einigung zwischen Bund und Ländern bei der Lastwagen-Maut begrüßt. „Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Wegekostengerechtigkeit im Verkehr“, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege. Erleichtert zeigte sich der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer auch darüber, dass „dringend benötigte Maut-Anteile für die Schieneninfrastruktur in 2009 zur Verfügung stehen“. Rund 300 Millionen Euro der erwarteten Maut-Mehreinnahmen von rund 800 Millionen Euro fließen in Neu- und Ausbauvorhaben der Bundesschienenwege.

„Die heutige (08. Oktober 2008) Maut-Einigung ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Lkw-Maut in Deutschland zu den niedrigsten in Europa gehört“, sagte Flege. So koste eine 300 Kilometer lange Lkw-Fahrt für einen 40-Tonner (Euro III) in der Schweiz 204 Euro Mautgebühr, in Österreich 99,50 Euro, in Tschechien 44,10 Euro und in Deutschland lediglich 39 Euro. Auch nach der zum 1.1.2009 in Kraft tretenden Mauterhöhung für schwere Lastkraftwagen auf Autobahnen werde „der Lkw-Verkehr weiterhin Jahr für Jahr in Deutschland mit 13 Milliarden Euro von den Steuerzahlern subventioniert“.

Quelle und Kontaktadresse:
Allianz pro Schiene e.V. Maren Herbst, Pressesprecherin Reinhardtstr. 18, 10117 Berlin Telefon: (030) 2462599-0, Telefax: (030) 2462599-29

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