Allianz pro Schiene begrüßt Tiefensee-Vorstoß zur Flüsterbremse / Wegweisender Durchbruch für Millionen Lärmgeplagte
(Berlin) - Als wegweisenden Durchbruch für Millionen Lärmgeplagte hat die Allianz pro Schiene die Ankündigung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee begrüßt, mit 500 Mio. Euro den Einbau so genannter Flüsterbremsen bei Güterzügen zu fördern. Die Flüsterbremsen sind als Lärmschutz viel effizienter als die vom Bund bislang ausschließlich geförderten Lärmschutzwände. Und vor allen Dingen wirken sie in der ganzen Republik, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege.
Tiefensee hat am Freitag (02. Februar 2007) laut dpa angekündigt, in den kommenden Jahren zusammen mit den Betreibern des Schienengüterverkehrs ein Förderprogramm für die Umrüstung von rund 130.000 bislang mit Graugussbremsen fahrenden Waggons aufzulegen. Wir versprechen uns davon eine nennenswerte Entlastung der Bevölkerung an stark befahrenen Gütertrassen. Schließlich halbieren Flüsterbremsen den Lärm pro Güterzug, so Flege. Nach Angaben des Schienenbündnisses fühlen sich 16 Millionen Menschen in Deutschland von Schienenlärm belästigt und 50 Millionen vom Straßenlärm.
Die Allianz pro Schiene forderte den Bund auf, das Programm so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen. Angesichts des stark wachsenden Schienengüterverkehrs in Deutschland müsse das Programm spätestens im kommenden Jahr greifen, forderte der Geschäftsführer des Schienenbündnisses.
Quelle und Kontaktadresse:
Allianz pro Schiene e.V.
Maximilian v. Beyme, Referent, Kommunikation
Reinhardtstr. 18, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2462599-0, Telefax: (030) 2462599-29
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