Allianz pro Schiene: Geldspritze für Bahnhöfe bitter nötig / "Kleine Bahnhöfe brauchen auch nach 2011 Hilfe"
(Berlin) - Die Allianz pro Schiene begrüßt die Geldspritze für rund 2000 Bahnhöfe in ganz Deutschland aus den Mitteln der Konjunkturpakete der Bundesregierung als "längst überfällig". "Die 300 Millionen Euro werden für Bahnkunden spürbare Verbesserungen bringen", sagt Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. "Allerdings waren Bahnhöfe jahrelang gnadenlos unterfinanziert", sagt Flege und warnt davor, die Förderung schon 2011 wieder einzustellen.
"Aus Sicht der Reisenden gilt eine einfache Regel: Je kleiner ein Bahnhof, desto erbärmlicher ist oft der Zustand", sagt Flege. Aus Kundensicht reichten daher die bereitgestellten 300 Millionen Euro nicht aus. "Zahllose notleidende Kleinbahnhöfe brauchen dauerhafte Pflege." Das Schienenbündnis fordert die Bundesregierung daher auf, die Finanzhilfen über das Jahr 2011 hinaus zu verstetigen.
Die Allianz pro Schiene richtet jährlich den Wettbewerb "Bahnhof des Jahres" aus.
Quelle und Kontaktadresse:
Allianz pro Schiene e.V.
Maren Herbst, Pressesprecherin
Reinhardtstr. 18, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2462599-0, Telefax: (030) 2462599-29
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