Allianz-Protestaktionen weiter fortgesetzt / Foullong fordert Allianz zu Kursänderungen auf
(Berlin) - Mit verschiedenen Aktionen protestierten am Donnerstagvormittag (20. Juli 2006) Allianz-Beschäftigte in München und Hamburg gegen die Pläne der Allianz-Versicherung, rund 5.000 Arbeitsplätze abzubauen und Standorte zu schließen. In Köln ist für den Nachmittag eine weitere Aktion geplant. Weitere Warnstreiks sind für Ende Juli vorgesehen.
Nach ver.di-Schätzungen sind rund 10.000 Familien von den Umstrukturierungsplänen des Unternehmens durch Stellenabbau und Standortschließungen betroffen. Dazu kommen weitere rund 2.500 geplante Stellenstreichungen bei der Dresdner Bank.
Das ist eine kurzfristige, stupide Kostensenkungspolitik auf dem Rücken der Beschäftigten und zugunsten der Aktionäre, kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong. Das ist Missmanagement, weil dem Unternehmen mit einer solchen brutalen Kostensenkungspolitik langfristig Schaden zugefügt wird.
Die Stimmung in der Belegschaft, das schlechte Betriebsklima sowie die Verunsicherung vieler Kunden müssten auch die Eigentümer beunruhigen, betonte Foullong. Der Vorstand sei gut beraten, wenn er seinen Kurs ändern und die Umstrukturierungen gemeinsam mit den Beschäftigten vornehmen würde.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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