Alter Wein in neuen Schläuchen / VDR zum Bildungskonzept der SPD Niedersachsen
(Hannover) - Alter Wein in neuen Schläuchen, so die erste Reaktion des Verbandes Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) auf das heute (07. Februar 2006) vorgelegten Bildungskonzept der SPD. Was hier als neues Konzept verkauft wird, ist nichts anderes als das bereits in den 80er und 90er-Jahren gescheiterte Gesamtschulkonzept. Eine neue Schulstrukturdebatte ist kontraproduktiv und hilft nicht weiter, stellte der Landesvorsitzende Manfred Busch mit Blick auf das SPD-Modell der Einheitsschule als Regelschule bis Klasse 10 fest.
Es ist verwunderlich, dass die SPD wieder auf das alte Gesamtschulkonzept zurückgreift, obgleich alle PISA-Untersuchungen die Schwächen der deutschen Gesamtschulen in den SPD-regierten Ländern deutlich gemacht haben. Gesamtschulfreie Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg haben gezeigt, dass im gegliederten Schulwesen Spitzenleistungen erbracht werden können. Anstatt Ideologie zu verkaufen, sollte auch die SPD dafür sorgen, dass die bestehenden Schulen sich weiterentwickeln können. Eine neue Gesamtschule als Schule für alle zu verkaufen, reißt nur neue Gräben auf", so Busch.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen e.V.
Pressestelle
Sophienstr. 6, 30159 Hannover
Telefon: (0511) 320839, Telefax: (0511) 327759
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