Am 4. Oktober ist Welttierschutztag: Tierschutz in der Heimtierhaltung fängt bei der Wahl des Zoofachgeschäftes an / Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) hat 10 Gebote für den Zoofachhandel aufgestellt, an denen Tierfreunde sich orientieren können / ZZF warnt vor unüberlegtem Heimtierkauf und Schnäppchenjagd
(Wiesbaden) - Hund, Katze, Meerschweinchen und Zierfisch sind ihr Leben lang auf die artgerechte Pflege des Menschen angewiesen. Anlässlich des Welttierschutztages empfiehlt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF), sich einen tierschutzorientierten Partner für seine Heimtiere zu suchen: Es ist nicht egal, ob Tierfreunde ihre Heimtiere oder den Tierbedarf spontan und ohne Beratung zum Beispiel im Internet oder über eine Kleinanzeige erwerben oder erst nach einer Beratung bei einem professionellen Fachmann. Tierschutz fängt bei der Auswahl eines fachkompetenten Zoofachgeschäftes an, erklärt ZZF-Präsident Klaus Oechsner.
Um Tierfreunden bei der Auswahl eines Zoofachgeschäfts ihres Vertrauens zu helfen, hat der ZZF "10 Gebote für den Zoofachhandel" aufgestellt:
1. Das Personal muss sich Zeit nehmen für eine ausführliche Beratung. Es sollte in der Lage sein, fachlich qualifiziert Auskunft zu geben. Vor allem beim Tierkauf ist Aufklärung über die artgerechte Haltung besonders wichtig. Kunden sollten sich nicht scheuen, das Geschäft zu verlassen, wenn sie sich ungenügend beraten fühlen.
2. Die angebotenen Tiere sind für die Heimtierhaltung geeignet, das heißt ihre Ansprüche an Futter- und Umweltbedingungen können vom Halter erfüllt werden.
3. Die präsentierten Tiere stammen überwiegend aus Nachzuchten. Sie schonen die Bestände in der Natur und gewöhnen sich leichter an den Menschen.
4. ZZF-Mitglieder bringen bei Tieren mit besonderen Ansprüchen einen roten Punkt an. An dieser Markierung erkennt der Kunde, dass zur artgerechten Haltung dieser Tiere spezielle Kenntnisse erforderlich sind und der Händler seine Kunden besonders ausführlich beraten möchte.
5. Der Umgang mit den Heimtieren ist umsichtig und verantwortungsvoll. In guten Fachhandlungen finden Tierfreunde saubere und große Gehege, die artgerecht ausgestattet sind. Kontaktfreudige Tiere werden gesellig gehalten, ruhebedürftige Arten sind abseits der Kunden untergebracht. Die Tiere sind vor Streichelversuchen der Kunden geschützt.
6. Ein guter Zoofachhändler legt Wert auf artgerechtes Zubehör und Materialien, die den Tieren und auch dem Menschen nicht schaden.
7. Der ZZF warnt vor tierschutzwidrigem Zubehör wie zum Beispiel Goldfischkugeln, Hamsterkugeln aus Plastik etc. Eine Checkliste über tierschutzwidriges Zubehör gibt es im Internet unter www.zzf.de.
8. Von einem unüberlegten Heimtierkauf rät ein guter Zoofachhändler ab. Stattdessen bietet er Fachliteratur an, damit sich der Kunde in aller Ruhe über die Bedürfnisse seines zukünftigen Heimtieres informieren kann.
9. Für Heimtiere wird keine Preiswerbung betrieben. Ein Schnäppchenpreis ist ein schlechtes Kriterium bei der Anschaffung von Tieren. Bei Anbietern, die Heimtiere als Sonderangebot anpreisen, steht das Wohl der Tiere sicherlich nicht an erster Stelle. Solche Händler sollten Tierfreunde meiden.
10. In einem guten Zoofachgeschäft ist der Kunde mit seinen Fragen und Problemen auch nach dem Kauf willkommen. Das Personal steht Tierhaltern mit fachlicher Beratung und Praxiserfahrung zur Seite.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)
Pressestelle
Mainzer Str. 10, 65185 Wiesbaden
Telefon: (0611) 447553-0, Telefax: (0611) 447553-33
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