Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Antrag auf einstweilige Verfügung zum zweiten Mal abgewiesen / Arbeitgeber Sparkassen-Informatik schießt Eigentor

(Berlin) - Zum zweiten Mal hat die Geschäftsführung der Sparkassen-Informatik (SI) einen Antrag auf einstweilige Verfügung zur Einstellung des Arbeitskampfes der SI-Beschäftigten gestellt. Das Arbeitsgericht Karlsruhe wies den Antrag am 11. Juli ebenso zurück wie bereits das Arbeitsgericht Köln am 21. Juni.

Die Beschäftigten der SI wehren sich gegen die Pläne der Geschäftsleitung, die Standorte Karlsruhe, Köln, Duisburg und Mainz zu schließen. Die Arbeitskampfmaßnahmen werden wie geplant fortgesetzt. Die SI-Beschäftigten der betroffenen Standorte werden auch am 12. und 13. Juli Streikaktionen und Kundgebungen durchführen.

Die Tarifverhandlungen waren am 23. Mai 2007 gescheitert, weil die SI-Geschäftsführung es abgelehnt hat, auch über den Ausschluss betriebsbedingter Änderungskündigungen bis 2017 zu verhandeln.

ver.di fordert die Wiederaufnahme der Gespräche ohne Einschränkung.

Streiks und Kundgebungen finden an folgenden Tagen und Orten statt:

Rheinland-Pfalz:
12. Juli - Kundgebungen vor der Sparkasse Kaiserslautern; 13. Juli - Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz in Budenheim.

Nordrhein-Westfalen:
12. Juli - Rheinischer Sparkassen- und Giroverband und Stadtsparkasse (SSK) Düsseldorf, 13. Juli - SSK Langenfeld und Sparkasse Duisburg.

Baden-Württemberg:
12.Juli - Sparkasse Pforzheim, Esslingen und Ludwigsburg.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Pressestelle Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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