Arbeitsplätze bei ProSiebenSat1 erhalten
(Berlin) - Medienkompetenz und Arbeitsplatzsicherheit sind wichtiger als kurzfristig hohe Renditeziele, betonte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke angesichts des bevorstehenden Verkaufs von ProSiebenSat1. Die Mehrheit an dem deutschen Fernsehkonzern wird vermutlich an eine Investorengruppe verkauft, die bereits den europäischen TV-Konzern SBS Broadcasting in Amsterdam besitzt.
Werneke sieht die neuen Eigentümer in der Pflicht, sich zur Bedeutung des Rundfunks als Kulturgut und Träger publizistischer Vielfalt zu bekennen. ProSiebenSat1 arbeitet wirtschaftlich erfolgreich das ist in erster Linie der Verdienst der dort mit großem Engagement tätigen Medienschaffenden, sagte der ver.di-Vize. Mit Blick auf den Kaufpreis, der dem Vernehmen nach bei über drei Milliarden Euro liegen soll, mahnte Werneke, dass die Beschäftigten von ihrem zukünftigen Arbeitgeber zu Recht soziale Verantwortung und den Erhalt der vorhandenen Arbeitsplätze erwarten.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

