Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Arbeitsplätze von Heros-Beschäftigten müssen gesichert werden

(Berlin) - „Wir werden alles tun, um die Arbeitsplätze der Beschäftigten bei Heros zu retten“, erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Dorothea Müller. Die Forderung nach einem Sozialtarifvertrag sei jetzt aktueller denn je. Der Schaden in Höhe von 300 Millionen Euro, der durch kriminelle Energie entstanden sei und zur Anmeldung der Insolvenz geführt habe, würde rund 4.000 Arbeitsplätze gefährden.

„Wir fordern von dem schwedischen Weltkonzern Securitas, dass er seiner moralischen Verpflichtung gegenüber den Beschäftigten der Securitas Wertdienste Holding AG gerecht wird“, betonte Müller. Die Securitas Wertdienste Holding AG sei Ende November 2005 an Heros verkauft worden, obwohl klar war, dass sich Heros nicht an allgemeinverbindliche Tarifverträge halte, keine Betriebsräte in seinem Unternehmen dulde und mit Dumpingangeboten die gesamte Branche unterbot.

Das ver.di-Bundesvorstandsmitglied forderte die Securitas und alle anderen Unternehmen der Geld-Wert-Branche auf, nicht nur die Aufträge von Heros zu übernehmen, sondern auch die Beschäftigten.

„Es gibt jetzt die Chance, die Geld-Wert-Branche neu zu ordnen, das Preisdumping zu beenden und faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, den Beschäftigten für ihre verantwortungsvolle und teils gefährliche Tätigkeit einen fairen Lohn zu zahlen“, betonte Dorothea Müller. Kundenunternehmen sollten dafür sorgen, dass schwarze Schafe in der Branche zukünftig keine Chance erhielten, Fuß zu fassen oder gar zum Marktführer zu expandieren.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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