Armutsbericht 2026: Kinderarmut endlich wirksam bekämpfen
(Berlin) - Zum heute veröffentlichten Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands erklärt Prof. Dr. Sabine Andresen, Präsidentin des Kinderschutzbundes:
"Die Zahlen zeigen wieder einmal, dass Kinder besonders stark von Armut betroffen sind. Etwa eine Million Minderjährige leben in erheblicher materieller Entbehrung – ein gutes und kindgerechtes Aufwachsen ist für diese riesige Anzahl von Kindern nicht möglich. Vernünftige Ernährung, ausreichend Wohnraum, soziale Teilhabe, Hobbies und vieles mehr sind so nicht gewährleistet. Kinderarmut verringert Bildungschancen und macht krank. Wer Kinder in unserer Gesellschaft schützen und stärken will, muss sich endlich mit Nachdruck gegen diese Dimension von Kinderarmut einsetzen.
Für die Politik gilt: Statt Sparpolitik bei den Kleinsten müssen jetzt endlich die richtigen Prioritäten gesetzt werden! Die kindlichen Regelsätze müssen neu berechnet und bedarfsgerecht werden. Damit auch für Kinder mit staatlicher Unterstützung ein gutes Aufwachsen möglich wird. Und die bestehenden Systeme und Hilfen müssen für armutsbetroffene Familien endlich leichter zugänglich gemacht werden. Damit jedes Kind die Unterstützung bekommt, die es braucht und verdient.“
Quelle und Kontaktadresse:
Der Kinderschutzbund Bundesverband e.V., Juliane Wlodarczak, Pressesprecher(in), Kalckreuthstr. 4, 10777 Berlin, Telefon: 030 214809-0
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

