Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Armutsstatistik unterstreicht Notwendigkeit eines Mindestlohns

(Berlin) - Als Konsequenz aus der Armutsstatistik des statistischen Bundesamts hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns gefordert. „Die Untersuchung zeigt, dass selbst Menschen mit einem Vollzeitjob immer häufiger von Armut bedroht sind“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Er wies darauf hin, dass Stundenlöhne von drei oder vier Euro, wie sie etwa im Friseurhandwerk oder im privaten Bewachungsgewerbe gezahlt würden, für ein menschenwürdiges Leben nicht ausreichten. „Das ist arbeitende Armut“, unterstrich Bsirske.

Besonders hart träfe es Alleinerziehende und Teilzeitkräfte. „Es gibt Branchen und Regionen, wo wir eine anständige Bezahlung nicht tarifvertraglich geregelt kriegen“, erklärte Bsirske. „Hier hilft nur ein gesetzlicher Mindestlohn, um die Spirale nach unten zu stoppen.“ Er bezeichnete einen solchen Mindestlohn in Höhe von 7,50 Euro als dringend erforderlich. „In nahezu allen unseren westlichen Nachbarländern gibt es das, warum soll das bei uns nicht funktionieren?“

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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