Pressemitteilung | ASB - Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. - Bundesgeschäftsstelle

ASB verfünffacht Helferzahl im Flutgebiet

(Köln) - Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist inzwischen in den betroffenen Flutgebieten Süd- und Ostdeutschlands mit rund 500 Helfern im Einsatz. "Mittlerweile unterstützen auch ASB-Katastrophenschutzeinheiten aus NRW, Rheinland-Pfalz und Berlin den Hilfseinsatz in den Flutgebieten", erklärte ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter.

An den sächsischen Elbepegeln steigen die Wasserstände weiter an. Der ASB hat in Dresden seine "Medical Task Force" im Einsatz. ASB-Helfer aus Nordrhein-Westfalen sind unterwegs, um bei der Evakuierung einer Klinik in Dresden zu helfen. Im benachbarten Meißen, das seit Montag überflutet ist, hilft die Wasserrettung des ASB Riesa mit Booten bei der Evakuierung von Bewohnern. In Neustadt hilft der ASB bei der Evakuierung und Unterbringung der Bevölkerung in Notunterkünften. Die eingesetzte ASB-Betreuungseinheit verteilt rund 500 Essens-Portionen täglich an Flutopfer und Helfer der Feuerwehr.

Im brandenburgischen Bernburg an der Saale hilft die ASB-Wasserrettung bei der Evakuierung von Flutopfern. Im ostthüringischen Gera kann der Betrieb eines ASB-Seniorenheims derzeit nur noch über Notstromaggregate des ASB gewährleistet werden.

ASB-Katastrophenschutzeinheiten in Niedersachsen befinden sich in Alarmbereitschaft und bereiten sich auf den erwarteten Pegelanstieg der Elbe vor. Im Landkreis Lüneburg übernehmen ASB-Helfer die sanitätsdienstliche Betreuung der Feuerwehr, die bei der Stabilisierung der Deiche hilft.

In einem Einsatztagebuch berichtet der ASB über die Hilfe für Flutopfer: http://www.asb.de/einsatztagebuch-asb-fluthilfe-juni-2013.html

Quelle und Kontaktadresse:
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB), Bundesverband Alexandra Valentino, Leiterin, Pressestelle Sülzburgstr. 140, 50937 Köln Telefon: (0221) 47605-0, Telefax: (0221) 47605-288

(tr)

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