Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Auftakt Tarifverhandlungen in der privaten Entsorgungswirtschaft

(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) kommen am heutigen Montag (20. November 2006) zur ersten Verhandlungsrunde in Berlin zusammen. Verhandelt wird für rund 67.000 Beschäftigte in der privaten Entsorgungswirtschaft.

ver.di fordert Einkommenserhöhungen in Form von Einmalzahlungen für die Jahre 2006 und 2007. Die Einmalzahlungen sollen für das Jahr 2006 720 Euro, im ersten Halbjahr 2007 360 Euro betragen.

ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott wertete die Forderung als angemessen, die Beschäftigten dürften nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgehängt werden. Seit 2004 seien die Verbraucherpreise um 3,9 Prozent gestiegen. Die Lohn- und Einkommenserhöhungen müssten sich daher in diesem Rahmen wiederfinden, betonte Ott.

ver.di will darüber hinaus mit dem BDE über einen Mindestlohntarifvertrag für die Branche verhandeln. Ziel ist es, die Voraussetzungen für die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge für die private Entsorgungswirtschaft zu schaffen. Damit soll die Ausdehnung des Entsendegesetzes auf die Abfallwirtschaft erreicht und dem Unterbietungswettbewerb in der Branche ein Riegel vorgeschoben werden.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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