Aus fĂŒr die Biosprit-Zwangsbeimischung E10 / AvD begrĂŒĂt Entscheidung des Bundesumweltministers
(Frankfurt am Main) - Der Automobilclub von Deutschland (AvD) begrĂŒĂt die Entscheidung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die geplante zehnprozentige Beimischung von Ethanol zum Benzin zu stoppen. Bereits im Januar hatte der AvD geordert, zu einer sachlichen Diskussion zurĂŒckzukehren und die Entscheidungsgrundlagen zu prĂŒfen, da zu erwarten war, dass deutlich mehr Autofahrer von der Zwangsbeimischung betroffen sind. Der AvD hatte sich dafĂŒr eingesetzt auf die kurzfristige Umsetzung der PlĂ€ne zu verzichten, da auch belastbare Aussagen ĂŒber den wirklichen Umweltnutzen des Projektes nicht vorliegen.
Wer rund drei Millionen Autofahrer in Deutschland zwingt, bis zu 12 Cent teureres Super Plus zu tanken und sie damit erheblich finanziell zu belasten, um mögliche SchĂ€den fĂŒr sein Auto zu vermeiden, braucht gute GrĂŒnde. Diese lagen offenbar nicht vor, so dass die Entscheidung des Umweltministers nur die logische Konsequenz sein konnte.
Umweltaspekte sind auch zukĂŒnftig eine wichtiges Kriterium bei der GewĂ€hrleistung der MobilitĂ€t. GrundsĂ€tzlich muss aber jede MaĂnahme auf den PrĂŒfstand gestellt und der tatsĂ€chliche Umweltnutzen nachvollziehbar dargelegt werden. Ăffentlichkeitswirksame Entscheidungen ohne faktischen Nutzen dienen allein der Beruhigung des Umweltgewissens, sorgen aber nicht fĂŒr tatsĂ€chlich Effekte, bei der Erhaltung einer sauberen Umwelt.
Quelle und Kontaktadresse:
Automobilclub von Deutschland e.V. (AvD)
Sven Janssen, Leiter, Presse- und Ăffentlichkeitsarbeit
Lyoner Str. 16, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 66060, Telefax: (069) 6606260
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