Pressemitteilung | Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)

Auszeichnung für Michael Fürst

(Köln) - Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde im Beisein des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, am 13. November 2006 in Berlin der siebte Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) verliehen. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung ging diesmal an den Konstanzer Betriebswirt Dr. Michael Fürst für seine Dissertation „Risiko-Governance: Die Wahrnehmung und Steuerung moralökonomischer Risiken“. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Kuratoriums war die praktische Umsetzbarkeit der innovativen und theoretisch fundierten Vorschläge von Dr. Fürst zum Umgang mit moralischen Risiken in Unternehmen.

Einen wichtigen Beitrag zu einer besseren ethischen Ausbildung künftiger Manager leisten die Träger des im Rahmen des Festaktes ebenfalls verliehenen Schul- und Lehrbuchpreises (2.500 Euro), Prof. Andrew Crane und Prof. Dirk Matten. In ihrem Lehrbuch „Business Ethics: A European Perspective“ loten sie anhand praktischer Fallbeispiele die Untiefen zwischen Gewinn und Gewissen aus und bieten Lösungsvorschläge. Mit dem vom Wuppertaler Unternehmer Klaus Tesch gestifteten Max- Weber-Preis werden seit 1992 Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern prämiert, die maßgeblich zur Verbesserung des Dialogs zwischen Ethik und Wirtschaft beitragen.

Quelle und Kontaktadresse:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) Axel Rhein, Leiter, Kommunikation Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln Telefon: (0221) 4981-510, Telefax: (0221) 4981-533

(bl)

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