Autohandel droht Umsatzeinbruch
(Bonn) - Ein Umsatzeinbruch "um sechs Milliarden Euro" droht dem Handel mit neuen Pkw in diesem Jahr. Knapp Zweidrittel dieses Rückgangs hätten, dem Marktanteil entsprechend, die rund 20.000 Autohäuser in Deutschland zu befürchten. Im ersten Halbjahr reduzierte sich der Umsatz mit neuen Pkw nach Angaben des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes um rund 3,1 Milliarden auf 39,4 Milliarden (Vorjahr 42,5 Milliarden) Euro.
Vor dem Hintergrund des kumulativen Zulassungsergebnisses im ersten Halbjahr mit einem Minus von 9,0 Prozent und der von ZDK und VDA auf 3,2 Millionen Pkw-Neuzu-lassungen korrigierten Jahresprognose (Vorjahr: 3,47 Millionen) müssen nach Darstellung des Kfz-Verbandes wichtige Kennzahlen des Autojahres 2007 angepasst werden.
Dies betreffe Jahreszielvereinbarungen einzelner Fabrikate gleichermaßen wie Umsätze und Marktanteile. Vor allem der rückläufige Anteil von Privatkunden und der leichte Anstieg der gewerblichen Käufe führten zu signifikanten Veränderungen in den einzelnen Zulassungssegmenten.
Das Kfz-Gewerbe, sagte Verbandssprecher Helmut Blümer zur Halbjahresbilanz, erwarte keine stabilisierende Erholung des Automarktes im laufenden Jahr. Es sei jedoch damit zu rechnen, dass sich der Anteil der Privatkunden im Jahresverlauf wieder erhöhe.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)
Helmut Blümer, Pressesprecher
Franz-Lohe-Str. 21, 53129 Bonn
Telefon: (0228) 9127-270, Telefax: (0228) 9127-154
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