AvD fordert in der Klimadiskussion Sachlichkeit statt Hysterie
(Frankfurt am Main) - Das Auto und die Mobilität zu verteufeln und diesen den Klimakillerstempel aufzudrücken reicht nicht und sorgt am Ende für das Scheitern der wichtigen Klima-Diskussion.
Der Automobilclub von Deutschland warnt vor der Abstempelung des Autos zum Klimakiller. Die Politik erweckt derzeit den Eindruck, als ließe sich die Klimaproblematik einzig und alleine mit CO2-Steuern, Tempolimits oder Hybridantrieb lösen. Statt medienwirksam das Feindbild Automobil aufzubauen, bedarf es zwingend sachlicher und vor allem ganzheitlicher Betrachtungen. Die derzeit veröffentlichten Beiträge der Politik sind geradezu kontraproduktiv:
Städtesperrungen, obwohl dies nicht einmal 2 Prozent Veränderung bringen würde, desgleichen eingenerelles Tempolimit und inzwischen geißelt man nicht nur die Flugreisen, sondern als Gipfel des Populismus meint der bayrische CSU-Generalsekretär Markus Söder im Spiegel Ab dem Jahr 2020 dürfen nur noch Autos zugelassen werden, die über einen umweltfreundlichen Antrieb verfügen. Mit derartiger Inkompetenz blamiert sich die Politik. Keine Frage: Klimaschutz ist wichtig und jeder hat einen Beitrag zu leisten, aber nicht planlos auf dem Rücken des verunsicherten Verbrauchers.
Der AvD begrüßt den Vorstoß von EU-Kommissar Günter Verheugen die Debatte zu versachlichen. Verheugen bezeichnete den hitzig geführten Streit als überzogen. Man dürfe jetzt nicht in hysterischen Aktionismus verfallen. Europa verursache nur einen relativ geringen Teil der weltweiten CO2-Belastung Tendenz sinkend, so Verheugen, der deutlich machte: "Und an den CO2-Emissionenwiederum haben Pkw einen außerordentlich kleinen Anteil."
Der AvD fordert die Politiker auf, auf eine sachliche Diskussionsebene zurückzukehren und nicht undurchdachte Sofortlösungen als ein Allheilmittel zu propagieren, die bei sachlicher Prüfung unsinnig und unhaltbar sind. Gerade beim CO2-Ausstoßkommt es darauf an, alle Verursacher offen zu legen und in allen Bereichen den Ausstoß wirksam und vor allem nachhaltig zu reduzieren.
Die Diskussionen um CO2-Steuer und Städtesperrungen schüren nach AvD-Ansicht nur die Hysterie, sind aber mit maximal 2 Prozent Auswirkungen auf die Schadstoffbilanzschlichtweg unsinnig und lediglich ideologisch motiviert.
Der AvD erneuerte sein Bekenntnis zur Mineralölsteuer als wirksames Regulativ, weil sich alle Veränderungen in der Nutzung eines Fahrzeuges immer sofort auf den Verbrauch auswirken. Zur Verbraucherinformation sollen Neuwagen rot, gelb odergrün gekennzeichnet werden und wirksame Kaufentscheidungen auslösen.
Quelle und Kontaktadresse:
Automobilclub von Deutschland e.V. (AvD)
Sven Janssen, Pressesprecher
Lyoner Str. 16, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 66060, Telefax: (069) 6606260
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