Bankenpräsident: Europa braucht mehr Akzeptanz / Die 14. Schönhauser Gespräche des Bankenverbandes in Berlin
(Berlin) Wir müssen die Menschen noch mehr von den Vorteilen der Europäischen Union überzeugen, forderte Klaus-Peter Müller, Bankenpräsident und Sprecher des Vorstandes der Commerzbank AG, heute (23. November 2006) auf den 14. Schönhauser Gesprächen in Berlin. Dies sei eine zentrale Aufgabe auch der deutschen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007. Die Voraussetzungen sind nicht schlecht, so Müller weiter. Die Bürger begrüßten die europäische Integration im Grundsatz, unterschätzten aber deren Nutzen für Deutschland. Dieses zeigten die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Bankenverbandes, nach der acht von zehn Befragten (79 Prozent) angeben, sie seien stolz darauf, Europäer zu sein. 84 Prozent der Befragten schreiben der EU zudem eine wichtige oder sehr wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands zu. Allerdings glaubt nur jeder Fünfte, dass die EU für Deutschland mehr Vor- als Nachteile mit sich bringe. Politik, Wirtschaft und Medien seien daher gefordert, den Menschen wieder näher zu bringen, welchen Nutzen Europa stifte.
Die 14. Schönhauser Gespräche widmen sich dem Thema Europa als Chance begreifen Herausforderung für Wirtschaft, Politik und Kultur. Als Redner werden in der Berliner Staatsoper Unter den Linden erwartet: Prof. Dr. Otfried Höffe, Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie der Eberhard Karls Universität Tübingen, Prof. Dr. Beatrice Weder di Mauro, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und Mitglied des Sachverständigenrates, Prof. Dr. Helmut Merkel, Mitglied des Vorstandes der KarstadtQuelle AG und Präsident des Handelsverbandes BAG, Dr. Franz Fischler, ehem. Mitglied der Europäischen Kommission, Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Direktor Centrum für angewandte Politikforschung, und Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D.
Die Schönhauser Gespräche sind Teil des gesellschaftspolitischen Engagements der privaten Banken. Sie bieten ein Forum für den Meinungsaustausch zwischen Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)
Heiner Herkenhoff, Geschäftsführer, Presse und Kommunikation
Burgstr. 28, 10178 Berlin
Telefon: (030) 16630, Telefax: (030) 16631399
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