Bankenverband: Marktzugang für deutsche Banken weltweit verbessern / Publikation zu Liberalisierung und Deregulierung veröffentlicht
(Berlin) - Eine stärkere Öffnung der Dienstleistungsmärkte in der WTO, gerade im Bankenbereich, hätte positive Effekte für die Weltwirtschaft, erklärte Prof. Dr. Manfred Weber, geschäftsführender Vorstand des Bankenverbandes. Der bevorstehende Hongkonger Gipfel ist daher der geeignete Rahmen, um diskriminierende Marktzugangsbarrieren zu beseitigen. Neben den WTO-Verhandlungen muss zudem der Dialog mit den USA in wichtigen Fragen der Regulierung der Finanzmärkte intensiviert werden, um die transatlantische Integration voranzubringen, betonte Weber.
Die Wirtschafts- und Handelsminister der WTO-Staaten verhandeln vom 13. bis 18. Dezember 2005 in Hongkong über die weitere Liberalisierung des Handels mit Agrar- und Industriegütern sowie der Dienstleistungsmärkte. Für die deutschen Banken steht dabei die Verbesserung des Marktzugangs in Zukunftsmärkte wie China, Indien oder Brasilien im Vordergrund, so Weber. Vor allem fortgeschrittene Entwicklungsländer könnten aus einer stärkeren Öffnung ihrer Bankensektoren Nutzen ziehen. Mit ihrem Auslandsengagement könnten die Banken zudem die deutschen Unternehmen in diesen zukunftsträchtigen Märkten besser unterstützen.
Über die WTO-Verhandlungen hinaus solle die EU die Mehrfachregulierung von international tätigen Banken und Emittenten dringend reduzieren. Der Bankenverband unterstütze deshalb die Initiative der EU-Kommission von Mai 2005 zum Ausbau der internationalen Regulierungsdialoge. Gerade im Verhältnis zu den USA muss die gegenseitige Anerkennung der Finanzmarktregeln verbessert werden. Andernfalls kann es sowohl bei den Rechnungslegungsstandards als auch bei der Anwendung der im Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht vereinbarten Eigenkapitalregeln (Basel II) zu Verwerfungen kommen, mahnte Weber.
Die aktuelle Broschüre des Bankenverbandes Marktzugang für deutsche Banken weltweit verbessern aus der Reihe Argumente zum Finanzmarkt zeigt, wie WTO-Verhandlungen und Regulierungsdialoge von EU und Bundesregierung dazu verhelfen können, Diskriminierung und Ineffizienz auf den Finanzmärkten weltweit abzubauen.
Die Broschüre finden Sie hier:
http://www.bankenverband.de/broschueren
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)
Pressestelle
Burgstr. 28, 10178 Berlin
Telefon: (030) 16630, Telefax: (030) 16631399
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