Pressemitteilung | (BfW) Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
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Baugenehmigungen auf historischem Tiefpunkt / Wachstumsregionen droht Versorgungslücke für Mietwohnungen

(Berlin) - „Wir brauchen mehr Impulse für den Wohnungsneubau. Vor allem auf dem Mietwohnungsmarkt in Wachstumsregionen wird preisgünstiger Wohnraum sonst zur Mangelware“, kommentiert Walter Rasch, der Vorsitzende des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), die gestern (13. März 2008) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen. Demnach wurden von Januar bis Dezember 2007 nur noch rund 157.000 Baugenehmigungen im Wohnungsneubau erteilt, ein Minus von 26,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Der Wohnungsneubau hat trotz guter Gesamtkonjunktur einen herben Einbruch erlitten. Mit rund 35 Prozent fallen die Einbußen bei Ein- und Zweifamilienhäusern besonders drastisch aus“, so Rasch weiter. Aber selbst der Rückgang im Geschosswohnungsneubau war mit rund 12 Prozent erheblich.

„Wir brauchen ein investitionsfreundliches Klima in Deutschland. Die Energie- und Klimapolitik und die Erbschaftsteuerreform sind nicht dazu angetan, zu einer Trendwende im Wohnungsneubau beizutragen“, so Rasch. Zu begrüßen sei, dass die Integration der Wohnimmobilie in die staatlich geförderte Altersvorsorge nun auch endlich umgesetzt werden soll. Darüber hinaus sollte aber auch das vermietete Wohneigentum unbedingt in die Riester-Förderung eingebunden werden. Außerdem sprach sich der BFW-Vorsitzende dafür aus, die degressive Abschreibung wiederzubeleben und zum Beispiel eine Komponente für energieeffizientes Bauen in Betracht zu ziehen.

Gerade Regionen mit Investitionsbedarf wie beispielsweise Hamburg, München und Umland, Stuttgart, aber auch Teile Nordrhein-Westfalens, insbesondere entlang der Rheinschiene, benötigen mehr Wohnungen. Hier übersteigt die Nachfrage zum Teil bereits heute das Angebot. Der BFW engagiert sich daher regional in verschiedenen Initiativen zur Steigerung der Neubaurate, so zum Beispiel auch in der Wohnungsbauoffensive der Stadt Hamburg.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) Pressestelle Kurfürstendamm 57, 10707 Berlin Telefon: (030) 32781-0, Telefax: (030) 32781-299

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