BDK - Sachsen zum Erfolg der SoKo Heller: Kriminalistische Arbeit erfordert oft auch Geduld
(Dresden) - Der Landesverband Sachsen des Bundes Deutscher Kriminalbeamter gratuliert der SoKo Heller zum Fahndungserfolg. Die Beamtinnen und Beamten der Sonderkommission Heller des Landeskriminalamtes Sachsen konnten vorgestern (17. Juni 2008) einen Verdächtigen zu den Vergewaltigungen kleiner Mädchen in Dresden-Hellerau am 6. September 2005 und in Coswig am 10. Januar 2006 festnehmen.
Stellv. Bundesvorsitzende und Landesvorsitzender Uwe Baumert: Die Kolleginnen und Kollegen haben bewiesen, das Geduld und Ausdauer ein wichtiger Teil der kriminalistischen Arbeit sind. Besonders wichtig ist, dass sich die Staatsanwaltschaft und die Kripo nicht in ihren Auffassungen zu den Ermittlungsmethoden, besonders zum DNA - Massentest, beirren ließen.
Die Sonderkommission Heller wurde gleich nach der ersten Tat in der Polizeidirektion Dresden gegründet. Nach der zweiten Tat in Coswig und der Erkenntnis an Hand der Täter - DNA, dass es sich um denselben Mann handelt, wurde die Kommission im Frühjahr 2006 im Landeskriminalamt Sachsen angesiedelt.
In der SoKo und ihren regionalen Ermittlungsgruppen waren zeitweise über 40 Beamte der Polizeidirektionen Dresden und Oberes Elbtal-Osterzgebirge im Einsatz. Im Sommer 2006 startete die bisher größte und politisch auch teilweise umstrittene DANN- Reihenuntersuchung in der Geschichte der Bundesrepublik. Bis Juni 2008 hatte die SoKo die DNA von über 10.000 Männern mit der Täter -DNA verglichen.
Stellv. Bundesvorsitzende und Landesvorsitzender Uwe Baumert: Dieser Aufklärungserfolg zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, neue Ermittlungsmethoden und dazu zählt aus Sicht des BDK die DNA Analyse bei der Aufklärung von Straftaten zu nutzen. Die Politik sollte nun endgültig den Weg frei machen und entsprechende gesetzliche Bedingungen schaffen, dass der Speicheabstrich zur DNA Untersuchung bei einem Tatverdächtigen zur Standardmaßnahme einer erkennungsdienstlichen Behandlung wird, wie es die Abnahme eines Fingerabdruckes oder das Fertigen eines Lichtbildes bei einem Tatverdächtigen ist.
Quelle und Kontaktadresse:
Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V. Landesverband Sachsen (BDK)
Pressestelle
Albertstr. 4, 01067 Dresden
Telefon: (0351) 4961001, Telefax: (0351) 6524758
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