Pressemitteilung | German Convention Bureau e.V. (GCB)
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Bericht des IMEX-„Politicians Forum“ bestätigt neues Format und unterstreicht Bedeutung der lokalen Ebene / Politiker aus der ganzen Welt trafen sich mit Entscheidern der Meetingbranche / Meeting-Standort London als Beispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen Politik und Tagungsanbietern

(Frankfurt am Main) - Die Messe „IMEX – incorporating Meetings made in Germany – The Worldwide Exhibition for incentive travel, meetings and events” hat einen Bericht veröffentlicht, der unter dem Titel „Understanding the value of meetings at local level” („Den Wert von Meetings auf lokaler Ebene verstehen”) die Ergebnisse und Aussagen des diesjährigen IMEX-„Politicians Forum” zusammenfasst. Das Forum fand am 30. Mai, dem ersten Tag der IMEX 2006, zum vierten Mal in Frankfurt statt. 24 lokale, regionale und nationale Politiker aus ganz Europa sowie aus Argentinien, Georgien und Indonesien nahmen daran teil. Unter der Federführung des Joint Meetings Industry Council trafen sie sich mit Entscheidern der Meetingbranche.

Der Moderator des Forums, Michael Hirst, OBE (Officer of the Order of the British Empire) und Chairman des britischen Unternehmens Business Tourism Partnership, fasste zusammen: „Am erfolgreichsten sind die Destinationen, die gute Arbeitsbeziehungen zu ihren lokalen Politikern schaffen und innerhalb eines integrierten städtischen Plans Rahmenbedingungen für Unterstützung und Förderung entwickeln.”

Der IMEX-Bericht gibt einen detaillierten Überblick über die Gespräche während des Forums: beispielsweise die Frage, wie eine lokale Wirtschaft im Fall einer Naturkatastrophe zu schützen sei oder wie es gelingen könnte, auf einheitliche Weise den wirtschaftlichen Einfluss der Meetingbranche zu messen. Auch auf die Notwendigkeit frischen Denkens und auf neue Herausforderungen wurde hingewiesen. Rod Cameron, Präsident von Criterion Communications aus Vancouver, erinnerte die Teilnehmer daran, dass die Marktbedingungen sich ebenso wie die Welt sehr schnell verändern könnten und dass dies Auswirkungen auf das habe, was die Branche ihren Regierungen sagen solle.

Das britische Parlamentsmitglied John Greenway stellte das Beispiel des „Londoner Modells“ vor. Greenway zeigte auf, dass die Entscheidung, Verantwortung für Tourismus und Geschäftsreisen auf den Bürgermeister und die Greater London Authority zu übertragen, dazu geführt hat, dass die Positionierung der Stadt in verschiedenen Geschäftssegmenten deutlich verstärkt wurde. Er sagte, „Dies ist ein verblüffendes Beispiel dafür, wie politische Beteiligung der Meetingbranche nutzen kann.” Er betonte zudem, dass 20 Prozent der Meetings, die in Großbritannien stattfinden, einen Bezug zur Regierung aufweisen – das heißt, dass die Politiker selbst sowohl Förderer als auch Kunden der Meetingbranche sind.

Im Bericht erscheinen auch die Diskussionen der Delegierten zum Thema umweltfreundliche Veranstaltungen. Als Verbesserungsvorschlag schlug John Stewart vom schottischen Aberdeen City Council vor, Ranglisten zum Kohlenstoffausstoß von Destinationen zu veröffentlichen. Auch weitere Veränderungen in der Branche spiegelten sich im Forum wider, wie etwa der künftige Einfluss moderner neuer Konferenzcenter in Asien und das Wachstumspotenzial Chinas als Meeting-Standort.

Quelle und Kontaktadresse:
German Convention Bureau (GCB) Pressestelle Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt am Main Telefon: (069) 2429300, Telefax: (069) 24293026

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