Pressemitteilung | Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV)

Berndt: „Deutschland braucht schlüssiges Gesamtkonzept zur Besteuerung privater Kapitalanlagen“

(Berlin) - Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) kritisiert die Verschiebung der Einführung der Abgeltungssteuer und fordert weiterhin ein schlüssiges Gesamtkonzept zur Besteuerung privater Kapitalanlagen.

Dr. Holger Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV: „Die durch den Verzicht der Einführung einer Abgeltungssteuer zum Beginn des Jahres 2004 gewonnene Zeit sollte genutzt werden, um die bereits bestehenden Pläne weiter voranzutreiben. Wenn nicht am 01. Januar 2004, dann sollte es spätestens zum 01. Januar 2005 in Deutschland eine Abgeltungssteuer geben.“

Ziel müsse es sein, zu einer für die Bürgerinnen und Bürger akzeptablen und auf Dauer verlässlichen Besteuerung zu gelangen. „Es muss im Ergebnis weiter darum gehen, den deutschen Kapitalmarkt attraktiver zu machen.“ Dies gelte insbesondere auch vor dem Hintergrund der geplanten Verabschiedung der EU-Zinsrichtlinie.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV), Berlin Behrenstr. 31, 10117 Berlin Telefon: 030/202250, Telefax: 030/20225250

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