Bessere Tabakkontrolle schützt die Kinder/ Deutsche Krebshilfe fordert neue Bundesregierung zum Handeln auf
(Bonn) Heute und morgen (7. und 8. Dezember 2005) treffen sich rund 300 Experten in Heidelberg zur 3. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle. Wir fordern die neue Bundesregierung auf, sich intensiv für den Schutz der Nichtraucher einzusetzen, so die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Professor Dr. Dagmar Schipanski. Passivrauchen erhöht die Gefahr, an Krebs zu erkranken, deutlich und schädigt insbesondere Kinder und Jugendliche. Die Deutsche Krebshilfe stellt in Heidelberg ihren Forderungskatalog zur Tabakkontrolle
In Deutschland rauchen rund 20 Millionen Bürger über 18 Jahre. Die Nichtraucher stellen somit die Mehrheit der Bevölkerung und sind doch vielerorts ungeschützt dem Zigarettenrauch ausgesetzt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Passivrauchen die Krebsgefahr, aber auch das Erkrankungsrisiko an Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöht. Tabakkontrolle ist also Mehrheitenschutz, so Schipanski.
Der Forderungskatalog der Deutschen Krebshilfe umfasst verschiedene Maßnahmen, die dazu geeignet sind, die Raucherquote in Deutschland zu senken. Dazu gehören insbesondere ein umfassendes Tabakwerbeverbot, konsequente Maßnahmen gegen den Tabakschmuggel sowie die Abschaffung aller Zigarettenautomaten. Darüber hinaus fordert die Deutsche Krebshilfe rauchfreie öffentliche Einrichtungen und ein flächendeckendes Angebot von Nikotin-Entwöhnungsangeboten.
Die neue Bundesregierung hat jetzt die Chance, den Gesundheitsschutz der nichtrauchenden Bevölkerung in den Vordergrund ihrer Aktivitäten zu stellen, betonte Schipanski. Wir wünschen uns ein konsequentes Programm, damit die Raucherquoten endlich sinken und die Bürgerinnen und Bürger vor den Gefahren des Passivrauchens geschützt werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Krebshilfe e.V.
Dr. Eva M. Kalbheim, Pressesprecherin
Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn
Telefon: (0228) 729900, Telefax: (0228) 7299011
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