Bessere Verzahnung von Innovationen, industrieller Leistungsfähigkeit und militärischer Bedarfe
(München) - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat anlässlich der 62. Münchner Sicherheitskonferenz den Beitrag Bayerns zur Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit hervorgehoben. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung von vbw und BDI zum Auftakt der Sicherheitskonferenz sagte vbw Präsident Wolfram Hatz:
„Wir in Bayern treiben Innovation in der Sicherheit mit besonderem Nachdruck voran. Wir in Bayern kennen keine Zivilklauseln, die die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wehrtechnikindustrie behindern würden. Hinzu kommt: Der bayerische Verteidigungssektor ist nicht nur der größte in der Bundesrepublik, er ist zudem hoch leistungsfähig und technologisch führend. Unseren Schätzungen zufolge sind in Bayern auf diesem Feld rund 200 Firmen mit etwa 50.000 Beschäftigten beheimatet, die eine Wertschöpfung von 9,5 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaften – Tendenz: stark wachsend“.
Im Hinblick auf die Optimierung der Rüstungsbeschaffung forderte Hatz, neben der dringend nötigen weiteren Beschleunigung auch in den richtigen Mix aus traditionellen und innovativen Rüstungsgütern zu investieren. Hatz: „Es muss uns jetzt gelingen, neue Ideen und Start-ups schneller in die Beschaffung einzubeziehen.“ Neben mehr Material benötigt die Bundeswehr laut vbw auch mehr Personal, bei der Bundeswehr als auch bei den Rüstungsunternehmen. „Wir begrüßen daher, dass durch die Ausnahme der Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Zudem sprechen wir uns klar für die Wehrpflicht aus“, ergänzt Hatz.
Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, betonte: „Wer zivile Industrie und Rüstungsindustrie gedanklich und planerisch trennt, hat nicht verstanden, worin unser eigentliches industrielles Potenzial liegt. Unsere Verteidigungsfähigkeit und strategische Eigenständigkeit sind auf Dual-use-Technologien und darauf angewiesen, dass die „zivile“ Industrie im Bedarfsfall schnell zur Verteidigung beitragen kann. Je breiter unsere Industrie aufgestellt ist, desto vielfältiger sind die Möglichkeiten zur sicherheitspolitischen Vorsorge und Zusammenarbeit, umso größer ist unsere Resilienz.“
Quelle und Kontaktadresse:
vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., Max-Joseph-Str. 5, 80333 München, Telefon: 089 55178-100
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