Pressemitteilung | Bundesverband Führungskräfte deutscher Bahnen e.V.
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BFBahnen zum Börsengang der Deutschen Bahn AG

(Mainz) - Der geplante Börsengang der Deutschen Bahn AG (DB AG) - ob mit oder ohne Netz – wird z. Z. in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit sehr kontrovers diskutiert. Insbesondere der Zeitpunkt – 1. Halbjahr 2006 – wird von Seiten des Eigentümers als zu früh eingeschätzt, Bundeskanzler, Finanzminister, Bahn-Beirat und Vorstand der DB AG setzen dagegen auf einen Börsengang in 2006.

Der BUNDESVERBAND FÜHRUNGSKRÄFTE DEUTSCHER BAHNEN e.V. (BFBahnen) unterstützt das Ziel, die Kapitalmarktfähigkeit zu erreichen. Sie ist unbedingt erforderlich, um die Abhängigkeit der DB AG von den Zuwendungen des Bundes zu lockern und um neue Finanzierungsquellen zu erschließen. Voraussetzung für einen Börsengang ist nach Erreichen der Kapitalmarktfähigkeit ein über 2-3 Jahre gutes Wirtschaftsergebnis sowie eine für die nahe Zukunft gute wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Das, so sehen es die Börsianer, sind die Minimalforderungen, um ein Unternehmen an der Börse zu platzieren.

Den jeweils günstigsten Zeitpunkt für eine Platzierung an der Börse zu bestimmen, ist – wie das Beispiel Postbank zeigt – nicht immer ganz einfach und sollte deshalb ohne Zeitdruck geschehen.

Was die Trennung von Netz und Transportunternehmen in diesem Zusammenhang anbelangt, begrüßt BFBahnen den Beschluss des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, ein Gutachten einzuholen, das den beabsichtigten Börsengang einmal mit Netz und einmal ohne Netz untersuchen soll. Das Ergebnis dieses Gutachtens sollte dann die Basis sein, zu entscheiden, ob mit oder ohne Netz der Weg an die Börse gegangen werden soll.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Führungskräfte deutscher Bahnen e.V. Am Huhlchen 7, 55130 Mainz Telefon: 06131/9728513, Telefax: 06131/9728517

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