BFW begrüßt Unterstützung des Bundesbauministeriums von Hausbesitzern beim Verkauf von Immobilienkrediten / rund 75.000 Kreditnehmer betroffen
(Berlin) - Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) begrüßt die Unterstützung von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee, Hauseigentümer beim Verkauf von Immobiliendarlehen künftig besser zu schützen. Rund zwei Drittel der Deutschen sehen die Immobilie als geeignete Form der Altersvorsorge an. Es ist wichtig, dass das Vertrauen in die Immobilie und damit in die Altersvorsorge bewahrt beleibt, so Walter Rasch, Vorstandsvorsitzender des BFW.
Die vom Bundesjustizministerium vorgeschlagene und durch Tiefensee bestätigte Pflicht für Kreditinstitute, Darlehensverträge an die Hausbank zu binden, wird vom BFW befürwortet. Sie ist dringend erforderlich, denn für die Betroffenen steigt das Risiko, Haus oder Eigentumswohnungen durch Zwangsversteigerungen zu verlieren. Der Verkauf privater Immobiliendarlehen durch deutsche Banken und Sparkassen hat deutliche zugenommen, so Walter Rasch. In den vergangenen fünf Jahren wurden rund 30 bis 35 Milliarden Euro Unternehmenskredite und Immobiliendarlehen verkauft, circa 15 Milliarden Euro davon entfielen auf Immobilienkredite. Das entspricht rund 1,9 Prozent des gesamten Kreditvolumens für private Baufinanzierung. Der BFW geht davon aus, dass etwa 75.000 Kreditnehmer von Verkäufen betroffen sind.
Über die Vorhaben der Politik hinaus schlägt der BFW vor, ein Sonderkündigungsrecht für Kreditnehmer anzudenken, das im Falle eines Verkaufs des Kredits an Dritte gewährt wird, sofern der Kreditnehmer dem Verkauf nicht ausdrücklich zugestimmt hatte.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW)
Pressestelle
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Telefon: (030) 32781-0, Telefax: (030) 32781-299
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