Biokraftstoffpolitik schwenkt in die richtige Richtung
(Bonn) - Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) begrüßt die vergangenen Freitag (4. April 2008) von Bundesumweltminister Gabriel verkündete Entscheidung, die Obergrenze für die Biosprit-Beimischung zum Benzin nicht wie ursprünglich vorgesehen von 5 auf 10 Volumenprozent zu erhöhen. "Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung", so Klaus Reingen, Hauptgeschäftsführer des BDSI.
Die Süßwarenindustrie und andere Branchen der Ernährungsindustrie fordern seit Langem, dass die Biokraftstoffpolitik auf den Prüfstand gestellt wird. Denn nach der bisherigen Konzeption wird der Anbau von Agrarpflanzen zur Gewinnung von Biokraftstoffen gefördert. Damit entsteht eine nicht hinzunehmende Konkurrenzsituation zur Lebensmittelerzeugung. Mit der Entscheidung von Freitag wurde ein Richtungswechsel eingeleitet, der durch ein 7-Punkte-Programm umgesetzt werden soll. So sollen u. a. die Biomasseforschung stärker gefördert und Bioabfälle vermehrt zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Dies sind Maßnahmen, die in die richtige Richtung weisen. Denn nach wie vor soll gelten: Vorfahrt für Lebensmittel.
Zum Hintergrund: Die geänderte Angebots- und Nachfragesituation auf dem Weltmarkt hat in den vergangenen Jahren bereits zu deutlich gestiegenen Preisen für agrarische Rohstoffe und damit auch für Lebensmittel geführt. Durch die bisherigen Pläne des Bundesumweltministeriums drohte sich diese Situation noch dramatisch zu verschärfen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)
Pressestelle
Schumannstr. 4-6, 53113 Bonn
Telefon: (0228) 260070, Telefax: (0228) 2600789
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