Pressemitteilung | Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
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Botzlar: DRV darf sich auf harte Auseinandersetzung gefasst machen

(Berlin) - Die Vorbereitungen für die Fortsetzung des unbefristeten Ärztestreiks im Bereich der Deutschen Rentenversicherung laufen auf Hochtouren. Ab 8. Dezember wird der im Frühjahr zu Verhandlungsbeginn ausgesetzte Streik der Ärzte an den Rehakliniken und Verwaltungsstellen der Rentenversicherung fortgesetzt. "Die Deutsche Rentenversicherung hat diesen Streik eindeutig provoziert. Dass die Arbeitgeber selbst im Jahr 2009 noch versuchen, Ärzte in einem Uralt-Tarifwerk schlechter zu stellen als die Kolleginnen und Kollegen in vielen anderen Tarifbereichen, zeigt vor allem eines: Sie haben nichts begriffen!", erklärte heute (3. Dezember 2009) der 2. Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar.

"Gegen die zweitklassige Behandlung der DRV-Ärzte wird es einen flächendeckenden Aufstand geben. Die Arbeitgeber dürfen sich auf eine harte Auseinandersetzung gefasst machen. Wir werden solange nicht nachgeben, bis die Rentenversicherung ein zustimmungsfähiges Angebot vorlegt. Unsere Kernforderungen sind seit Verhandlungsbeginn klar: Deutlich bessere Arbeitsbedingungen für die Ärzte in den Rehabilitationskliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung und eine Anpassung der Ärztegehälter auf das Niveau der Ärzte in kommunalen Kliniken. Darunter läuft gar nichts", betonte Botzlar.

Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband Hans-Jörg Freese, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16

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