Pressemitteilung | HKI - Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
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Brennholzvorräte bereits im Frühjahr auffüllen

(Frankfurt am Main) - Der lange und strenge Winter hat die privaten Holzlager schrumpfen lassen. Damit die Vorräte vor der nächsten Heizsaison aufgefüllt sind, empfiehlt der HKI Industrieverband Heiz- und Küchentechnik e.V. bereits direkt nach der Heizsaison neues Brennholz einzulagern.

Brennholz ist regional verfügbar – direkt vom Forstamt oder Händler

Brennholz aus deutschen Forsten ist Restholz und fällt bei der Waldpflege und der Beseitigung von Sturmschäden an. Die minderwertigen oder beschädigten Stämme sowie das Kronenholz werden insbesondere im Frühjahr als Brennholz vermarktet. Der Bezug beim Forstamt erfolgt in der Regel über sogenannte „Polter“. Hierbei werden dem Selbstabholer markierte Holzstämme am Wegesrand zugewiesen. Dieses Holz muss eigenhändig abtransportiert, gesägt, gespalten und gelagert werden, bevor es als Brennholz verwendet werden darf. Kommt bei der Selbstabholung eine Motorsäge zum Einsatz, ist ein entsprechender Motorsägen-Führerschein vorzuweisen. Zudem ist sachgemäße Kleidung wie Helm mit Sichtschutz, Gehörschutz, Handschuhe, Sicherheitsschuhe sowie eine Hose mit Schnittschutz zu tragen.

Brennholz muss trocknen

Der Raummeter trockenes Hartholz hat ungefähr den Heizwert von 200 Litern Heizöl. Damit Holz umweltgerecht verbrennt, sollte die sogenannte Restfeuchte nicht mehr als 20 Prozent betragen. Bei frischen Scheiten führt der zu hohe Wasseranteil zu einer unvollständigen Verbrennung, starker Rauchentwicklung und hohen Emissionen. Erst nach ausreichender Lagerung an einem gut belüfteten und trockenen Ort, erreicht Holz die optimale Restfeuchte und kann als Brennmaterial verwendet werden. Diese kann mit einem Feuchtemessgerät überprüft werden. Darüber hinaus beraten Schornsteinfeger und der örtliche Brennholzhandel zu dieser Thematik.

Kaminfertiges Brennholz liefert der Brennholzhändler

Wer kaminfertiges Holz bevorzugt, kann dieses bei lokalen Brennholzhändlern beziehen. Diese bieten ofenfertiges, d.h. getrocknetes und gespaltenes Brennholz in festen Längen an und liefern bis vor die Haustür. Dieses Holz ist zwar teurer, erspart dem Kunden aber viel Arbeit. Es ist bereits gespalten sowie getrocknet und dennoch günstiger als Heizöl oder Gas. Der HKI rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, grundsätzlich darauf zu achten, dass das Brennholz aus der Region stammt. Ein guter Hinweis ist das Qualitätszeichen „Kooperation Sauberes Holzfeuer“ des Brennholzhandels. Dieses zertifizierte Qualitätsholz stammt garantiert aus regionaler und nachhaltiger Forstwirtschaft.

Holzbriketts – Nebenprodukt der Sägeindustrie

Eine Alternative sind Holzbriketts aus Sägespänen. Auch hierfür wird Restholz verwendet, da in Sägewerken über 30 Prozent der Produktion als Verschnitt anfällt. Holzbriketts sind ein genormter Brennstoff und verbrennen, unter Beachtung der Bedienungsanleitung des Ofenherstellers, besonders sauber. Um die Regionalität sicherzustellen, genügt ein Blick aufs Etikett. Auf diesem ist das Produktionsland bzw. der Ort der Produktionsstätte angegeben.

Quelle und Kontaktadresse:
HKI - Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., Volker Schulz, Leiter(in) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Amelia-Mary-Earhart-Str. 12, 60549 Frankfurt am Main, Telefon: 069 256268-0

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