Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Bsirske zum Tarifabschluss im Hamburger öffentlichen Dienst

(Berlin) - „Hier ist Kompromiss an die Stelle des Diktats getreten“ wertete der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Bsirske den Tarifabschluss im Hamburger kommunalen öffentlichen Dienst. Es sei gut, dass die Arbeitgeber im Zuge der Streiks erkannt hätten, dass man sinnvolle Lösungen nur gemeinsam erzielen könne und die Beschäftigten sich gegen den Versuch wehrten, „die Dinge einfach durchzustellen“.

Bsirske zeigte sich allerdings skeptisch, ob der Hamburger Abschluss Grundlage für eine Einigung mit den baden-württembergischen und den niedersächsischen Kommunen sowie den Ländern sein könnte: „Die Personalstrukturen sind sehr unterschiedlich.“ Die dortigen Arbeitgebervertreter sollten sich an den Hamburgern „ein Beispiel nehmen und sich endlich bewegen“. Insbesondere die Länder würden mit ihrem „unnachgiebigen Beharren auf einer Arbeitszeit von bis zu 42 Stunden“ nicht zu einer Verhandlungslösung beitragen. „Sie tragen damit allein die Verantwortung für die Länge des Streiks und seine Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger“, so Bsirske.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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