BTE lehnt zwangsweise Herkunftsetikettierung ab
(Köln) - Die Bestrebungen einiger EU-Länder und Wirtschaftsbranchen - darunter die italienische Modeindustrie - für eine Herkunftsetikettierung aller Waren haben aktuell einen neuen Schub bekommen. Mittlerweile liegt ein Verordnungsentwurf der EU vor, der eine obligatorische Angabe des Ursprungslands vorsieht.
Derzeit sind die Regelungen zur Herkunftskennzeichnung innerhalb der EU sehr unterschiedlich. In einigen EU-Staaten sowie in China und den USA sind sie vorgeschrieben, in Deutschland dagegen gibt es hierzu keine gesetzlichen Vorgaben. Gerade die international tätigen Marken und Modeketten bringen deshalb an der Ware meist generell eine Made in...-Bezeichnung an.
Der BTE wie auch der Verband der Bekleidungsindustrie GermanFashion - lehnt eine EU-weite Zwangsetikettierung strikt ab. Angesichts der Vielstufigkeit des Produktionsprozesses wäre eine solch eindeutige Herkunfts-Angabe oft gar nicht möglich und würde gerade auch deutschen Marken Probleme bereiten. Aktuell versucht der BTE Bündnisgenossen zu mobilisieren und hat bereits das HDE-Büro und EuroCommerce in Brüssel eingeschaltet.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels e.V. (BTE)
Pressestelle
An Lyskirchen 14, 50676 Köln
Telefon: (0221) 921509-0, Telefax: (0221) 921509-10
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