Bund und Länder an ihren finanziellen Ankündigungen messen! / Für eine endgültige Benotung des Bildungsgipfels ist es noch zu früh!
(Berlin) - Der Deutsche Philologenverband plädiert dafür, sich im Hinblick auf die Ergebnisse des Bildungsgipfels nicht mit Klagen darüber aufzuhalten, was nicht erreicht worden sei, sondern Bund und Länder an der Einhaltung ihrer dort gemachten Zusagen zu messen.
Ausschlaggebend wird sein, in welcher Weise und in welchem Umfang die entscheidende Ankündigung, Bund und Länder wollten den Anteil der Ausgaben für Bildung und Forschung bis 2015 auf 10 Prozent steigern, konkret umgesetzt wird. Immerhin bedeutet dies eine jährliche Ausgabensteigerung für Bildungseinrichtungen um mindestens 25 Milliarden Euro. Als Lehrer würde ich sagen: Die Note für den Bildungsgipfel wird erst nach den Ergebnissen der jetzt eingesetzten Strategiegruppe von Bund und Ländern, also nach Erledigung der Hausaufgaben, endgültig gegeben werden können, betonte der Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger.
Die Öffentlichkeit müsse überdies in Zukunft nicht nur jeden Bundes-, sondern auch jeden einzelnen Länderhaushalt daran messen, in welcher Weise dem angestrebten Ziel höherer Bildungsausgaben entsprochen werde.
Der Verbandschef bedauerte es allerdings, dass sich in dem gesamten Ergebnispapier des Bildungsgipfels zu dem besonders drängenden Problem des Lehrermangels sowie des großen Unterrichtsausfalls und von entsprechenden Gegensteuerungsmaßnahmen keine Aussage finde. Das ist nicht nur bedauerlich, sondern in hohem Maße unverständlich, sagte Meidinger.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Philologenverband e.V. im DBB
Eva Hertzfeldt, Pressesprecherin
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40816781, Telefax: (030) 40816788
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