Pressemitteilung | (iGZ) Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Bundesagentur für Arbeit: Beinamputierter zum Spargelstechen? / Private Personaldienstleister kennen ihre Mitarbeiter

(Münster) - Auf die Vorteile von privaten Arbeitsvermittlern und Zeitarbeitsunternehmen weist jetzt der Bundesgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz, hin. Aus gegebenem Anlass: Die BILD-Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einem beinamputierten Arbeitslosen, der per Brief zur Spargelernte eingeteilt worden ist.

Dies könne nur passieren, so Stolz, wenn nach Aktenlage entschieden würde: „Bei privaten Personaldienstleistern kennen die Disponenten ihre Mitarbeiter noch persönlich.“ Nur so könne die Passgenauigkeit in der Arbeitsvermittlung erreicht werden, die den Ansprüchen der Kunden und Mitarbeiter gerecht werde. Der iGZ-Bundesgeschäftsführer weist in diesem Zusammenhang auf die unaufhaltsam sinkenden Vermittlungszahlen der Bundesagentur für Arbeit. Seit 2000 sei die Vermittlungsquote kontinuierlich und ungebremst von 58,7 Prozent auf 18,3 Prozent gesunken. Nur noch in 37,5 Prozent aller Arbeitssuch-Prozesse werde die Bundesagentur eingeschaltet.

„Diese Zahlen machen deutlich, dass die Menschen nur noch wenig Vertrauen in die Vermittlungsleistungen der Bundesagentur haben“, erklärt Werner Stolz. Der Boom der Zeitarbeit – im vergangenen Jahr waren 14 Prozent mehr Menschen bei Personaldienstleistern unter Vertrag, als noch zwölf Monate zuvor – lasse sich auch im zunehmenden Vertrauensverlust gegenüber der Bundesagentur begründen.

Quelle und Kontaktadresse:
iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. Marcel Speker, Pressereferent Erphostr. 56, 48145 Münster Telefon: (0251) 9811217, Telefax: (0251) 9811229

(bl)

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