Bundeskartellamt bestätigt: Strompreis durch missbräuchliche CO2-Einpreisung mehrere Milliarden Euro zu hoch
(Essen) Einpreisung der CO2-Zertifikate ist um mindestens 75 Prozent überhöht. Das ist Inhalt der Abmahnung des Bundeskartellamtes (BKartA) zur CO2-Kartellbeschwerde des VIK. Das BKartA bestätigt ungerechtfertigte Milliarden-Euro-Gewinne der Stromunternehmen zu Lasten der industriellen Stromkunden. Die Strompreispolitik der Versorger gefährdet den Standort Deutschland! Der VIK setzt auf eine zügige Bestätigung dieser Einschätzung bei der nun anstehenden abschließenden Entscheidung des BKartA im Jahr 2007. Diese Bestätigung dürfte dann zu einem kurzfristigen Ausgleich der bisherigen Verluste bei den industriellen und gewerblichen Stromkunden führen so der VIK-Geschäftsführer Dr. Alfred Richmann. Der VIK begrüßt den nun vom BKartA nach dem Gesetz gegen Wettbewerbs¬beschränkungen festgestellten Missbrauchstatbestand.
Die Einschätzung des Bundeskartellamtes, beim Stromsektor handle es sich um einen strukturell gestörten Markt, entspricht der VIK-Einschätzung. Das BKartA hat nun die außerordentlich starken Belastungen der industriellen Stromkunden durch die Einpreisung der kostenlos zugeteilten CO2-Zertifikate bestätigt und unterstrichen, dass auch eine zukünftige Versteigerung von Teilen der CO2-Zertifikate oder die weitere Verknappung der kostenlosen zugeteilten CO2-Zertifikate die Situation der Stromkunden nicht verbessern bzw. noch weiter verschlechtern würde.
Quelle und Kontaktadresse:
VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft
Roland Schmied, Pressesprecher
Richard-Wagner-Str. 41, 45128 Essen
Telefon: (0201) 810840, Telefax: (0201) 8108430
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