Bundespräsident für mehr direkte Demokratie / Horst Köhler unterstützt Forderung von Mehr Demokratie
(Berlin) - Der Bundespräsident Horst Köhler sprach sich am gestrigen Sonntag (23. Oktober) in Saarbrücken anlässlich des 50. Jahrestages des Saarstatuts für mehr direkte Demokratie auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene aus und unterstützt damit die Forderung des Vereins Mehr Demokratie. Das Mitspracherecht der Bürger und Bürgerinnen sollte sich nicht wie bisher vom Grundgesetz vorgesehen allein auf die Neugliederung des Bundesgebietes beschränken. Sie sollten die Chance bekommen, ihre Interessen selbst einzuschätzen und dazu die besten Lösungen auch selbst auszuwählen.
Gerald Häfner, Bundesvorstandssprecher von Mehr Demokratie erklärte dazu: Wir danken dem Bundespräsidenten für diese klaren Worte. Sein Plädoyer für mehr direkte Demokratie stärkt uns in unserer Forderung nach bundesweiten Volksabstimmungen den Rücken. Alle empirischen Untersuchungen zeigen: Direkte Beteiligung an den Entscheidungen stärkt die Information und Diskussion, die Initiative und das Engagement der Bürger sowie die Identifikation mit dem Gemeinwesen und dessen Zusammenhalt. In den Ländern und Gemeinden Deutschlands hat sich die direkte Demokratie längst bewährt. Es wird höchste Zeit, dass sie nun endlich auch auf Bundesebene kommt."
Quelle und Kontaktadresse:
Mehr Demokratie e.V. - Bundesverband, c/o Haus der Demokratie und Menschenrechte
Pressestelle
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Telefon: (030) 42082370, Telefax: (030) 42082380
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