Bundestags-Petition gegen Gesundheitsfonds noch bis 11. März 2008 / FVDZ fordert zur Unterzeichung auf / Zahnärzte: Gesundheitsfonds ist "Instrument zentralistischer Staatsmedizin"
(Berlin) - "Ärzte und Zahnärzte, aber auch Patienten und alle im medizinischen Sektor Beschäftigten müssen sich entschlossen gegen den unsinnigen Gesundheitsfonds wehren". Dr. Karl-Heinz Sundmacher, Bundesvorsitzender des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) erinnert deshalb daran, noch bis zum 11. März eine entsprechende Bundestagspetition zu unterstützen. Ein Hausarzt aus Ingolstadt hat die Petition gegen die Einführung des Gesundheitsfonds eingereicht. Bisher haben über 5000 Unterzeichner Flagge gezeigt. Die Petition ist auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages eingestellt und kann leicht über die Homepage des Freien Verbandes, www.fvdz.de, erreicht werden. Dort finden sich auch Hintergrundinformationen zum Gesundheitsfonds und eine ausführliche Begründung der Petition. Mit dem zum 1. Januar 2009 geplanten Gesundheitsfonds werde tief in die bestehenden Versorgungsstrukturen der Kostenträger und der Leistungserbringer und damit auch in die Patientenrechte eingegriffen, erklärte Sundmacher in Berlin.
"Gleichzeitig", so Sundmacher, "bedeutet der Gesundheitsfonds den Aufbau einer völlig unangemessenen Kontroll- und Verteilungsbürokratie". Er müsse daher vehement abgelehnt werden, denn er sei ein "Instrument zentralistischer Staatsmedizin", wie es auch in der Petition formuliert wird.
Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V., Hauptstadtbüro
Dr. Birgit Weichmann
Weichmann, Pressesprecherin
Auguststr. 28, 10117 Berlin
Telefon: (030) 243427-0, Telefax: (030) 243427-67
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