BundeswehrVerband startet Kampagne / Gertz: Der Sparkurs beim Personal muss ein Ende haben
(Bonn) - Der Deutsche BundeswehrVerband schlägt Alarm: Das Sparen beim Personal der Streitkräfte muss ein Ende haben! "Die Soldatinnen und Soldaten werden in immer neue gefährliche Auslandseinsätze entsandt; gleichzeitig soll ihnen nach Planungen der Bundesregierung das Gehalt um 2,5 Prozent gekürzt werden", kritisiert der Bundesvorsitzende, Oberst Bernhard Gertz. In ganzseitigen Anzeigen in vier großen deutschen Tageszeitungen - Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Ruhr Nachrichten - appelliert der DBwV heute an Regierung und Parlament, den Soldatinnen und Soldaten keine weiteren sozialen Nadelstiche zu versetzen.
Anzeigentext:
210 000 Mitglieder und ihre Angehörigen sagen Danke Das Gehalt aller Soldatinnen und Soldaten wird um 2,5 Prozent gekürzt, als "Ausgleich" gibt es einen neuen Einsatz. Die Bundesregierung plant, die Sonderzahlungen auf 30 Prozent eines Monatsgehaltes zusammenzustreichen. Und auch die Soldaten im Ruhestand bleiben nicht verschont: Hier wird auf 25 Prozent gekürzt. Gleichzeitig sollen mindestens 500 Soldaten ihren Kopf im Kongo hinhalten und so mancher Politiker denkt über erweiterte Einsätze nach. Der Deutsche BundeswehrVerband sagt: So geht es nicht weiter! Sparen beim Personal muss ein Ende haben. Finanzielle Sonderopfer für Soldaten und immens gefährliche Auslandseinsätze passen nicht zusammen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher BundeswehrVerband e.V. (DBwV)
Wilfried Stolze, Pressesprecher
Schönhauser Allee 59, 10437 Berlin
Telefon: (030) 80470330, Telefax: (030) 80470350
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