Pressemitteilung | Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ)
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BVKJ unterstützt Psychotherapeut*innen

(Köln) - Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) kritisiert die vom Bewertungsausschuss gegen die Ärzteseite durchgesetzte Absenkung psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 Prozent auf das Schärfste. Jede ärztliche und therapeutische Versorgungsleistung muss entsprechend ihres Wertes für die Gesundheitsversorgung vergütet werden.

Dr. Michael Hubmann, Präsident des BVKJ, betont: „Der Therapiebedarf vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist seit der Corona-Pandemie stark angestiegen. Psychosomatische Erkrankungen, Kopf- und Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Angstzustände oder depressive Symptome nehmen zu. Statt die sprechende Medizin zu schwächen, wäre es dringend notwendig, flächendeckend Versorgungsstrukturen zu stärken. So nachvollziehbar der Wunsch der Krankenkassen auch ist, im immer kostenintensiveren Gesundheitssystem Gelder einzusparen, so absurd ist die Vorstellung, dies ausgerechnet im ambulanten Sektor realisieren zu wollen. Gerade in Zeiten, in denen Praxis- und Lebenshaltungskosten generell steigen, lassen sich diese Abschläge nicht rechtfertigen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ), Jakob Maske, Pressesprecher(in), Mielenforster Str. 2, 51069 Köln, Telefon: 0221 689090

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