Pressemitteilung | Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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BVR begrüßt Vorschläge zum Ausbau der Riester-Förderung

(Berlin) - Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sieht in den jüngsten politischen Vorschlägen zur stärkeren Förderung der kapitalgedeckten Altersvorsorge von Berufsanfängern ein richtiges Signal. Gerade junge Menschen werden von den bereits beschlossenen sowie geplanten Einschnitten in der gesetzlichen Rentenversicherung am stärksten betroffen sein. Daher sind insbesondere bei dieser Zielgruppe hohe Anreize zum frühzeitigen Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge notwendig.

Auch in der Frage der stärkeren Förderung von Wohneigentum sieht der BVR die Notwendigkeit einer zügigen politischen Einigung. Wichtig sei dabei, dass nur schlanke, verständliche und transparente Modelle zu breiter Akzeptanz bei den Bürgern führen. Dies müsse auch ein Kompromissvorschlag der Koalitionsfraktionen gewährleisten. Komplexe Regelungen, wie sie bislang diskutiert worden seien, würden in der Praxis scheitern, da den Bürgern eine Besteuerung fiktiver Einkommenswerte nicht vermittelbar sei.

Der BVR spricht sich daher für das einfache Modell einer Förderung bei der Tilgung von Darlehen aus, die zur Finanzierung selbst genutzter Immobilien dienen. Eine nachgelagerte Besteuerung würde hierbei aufgrund der fehlenden Erträge aus der Selbstnutzung entfallen, was das Modell deutlich vereinfache. Um ein Gleichgewicht zu anderen Anlageformen sicherzustellen, würde die Förderung auf eine reduzierte Zulage ohne den sonst möglichen Sonderausgabenabzug beschränkt werden.

Quelle und Kontaktadresse:
BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Hauptgeschäftsstelle Melanie Schmergal, Pressesprecherin Schellingstr. 4, 10785 Berlin Telefon: (030) 20210, Telefax: (030) 20211900

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