BVR zum Herbstgutachten: Wachstumsdelle, aber kein Ende des Aufschwungs
(Berlin) - Für das kommende Jahr rechnet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mit einer konjunkturellen Abkühlung, nicht aber mit dem Ende des Aufschwungs. Der BVR teilt die Einschätzung der Konjunkturforschungsinstitute, dass der Schwenk zu einer restriktiveren Fiskalpolitik die konjunkturelle Dynamik nur vorübergehend verlangsamen werde.Die Binnennachfrage werde durch die deutliche Erhöhung der Steuer- und Abgabenlast, insbesondere durch die Mehrwertsteuererhöhung, zweifellos gedämpft. Die gleichzeitige Absenkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung könne die zusätzlichen Belastungen nicht ausgleichen. Dennoch blieben die binnenwirtschaftlichen Auftriebskräfte grundsätzlich intakt. Der private Konsum werde nach einer Schwächephase zu Beginn des Jahres im weiteren Verlauf wieder zulegen, zumal auch in 2007 mit einer leichten Verbesserung der Situation am Arbeitsmarkt zu rechnen sei. Das lebhafte Wachstum der Investitionen werde sich fortsetzen, zudem blieben die Exporte, auch wenn sich die Dynamik der Ausfuhr etwas abschwächen dürfte, 2007 eine wesentliche Stütze der Konjunktur.
Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Wirtschaft im Verlauf des nächsten Jahres wieder deutlich an Schwung gewinnt, sei aber, so der BVR, dass die Politik ihre Hausaufgaben mache. Der BVR unterstreicht nachdrücklich die Forderung der Forschungsinstitute, alle Reformmaßnahmen daran zu messen, ob sie einen Beitrag zu mehr Wachstum und zum nachhaltigen Abbau der Arbeitslosigkeit leisten. Bislang seien die Reformen deutlich hinter dem Notwendigen zurückgeblieben.
Quelle und Kontaktadresse:
BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Hauptgeschäftsstelle
Melanie Schmergal, Pressesprecherin
Schellingstr. 4, 10785 Berlin
Telefon: (030) 20210, Telefax: (030) 20211900
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