BVR zur Zinserhöhung der EZB: Angemessener Schritt zur Normalisierung der Geldpolitik
(Berlin) - Als angemessenen Schritt zur Normalisierung der Geldpolitik wertet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) die heutige (2. März) Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,25 auf 2,5 Prozent. Die Anhebung erfolge im richtigen Ausmaß und zum richtigen Zeitpunkt. Denn immer deutlicher zeige sich, dass die konjunkturelle Erholung im Euroraum stabil verlaufe. Die europäische Wirtschaft werde in diesem Jahr ihr Potentialwachstum erreichen. Daher sei es folgerichtig, den Leitzins allmählich in Richtung eines neutralen Niveaus zu bewegen.
Auch nach der Zinserhöhung sei die Geldpolitik noch expansiv ausgerichtet, so der BVR. Der kurzfristige Realzins befinde sich immer noch nahe Null, auch am langen Ende seien die Zinsen im historischen Vergleich niedrig. Auf mittlere Sicht seien die Inflationsrisiken aufgrund des unverändert kräftigen Wachstums der Geldmenge und der Kredite aufwärts gerichtet. Im weiteren Verlauf des Jahres sei es daher notwendig, die Normalisierung der Geldpolitik fortzusetzen.
Quelle und Kontaktadresse:
BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Hauptgeschäftsstelle
Melanie Schmergal, Pressesprecherin
Schellingstr. 4, 10785 Berlin
Telefon: (030) 20210, Telefax: (030) 20211900
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