BWV-Präsident begrüßt Preissenkung der Pheromonampullen
(Mainz) - Wie das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium gestern (22. Oktober 2007) in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der BASF mitteilte, werden die Stückzahlen der Pheromonampullen pro Verpackungseinheit bei gleichen Kosten deutlich erhöht. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e. V., Norbert Schindler, hat dies als dringend notwendig begrüßt. Der BWV hatte in den vergangenen Monaten immer darauf hingewiesen, dass die Kosten durch die Absenkung der Förderhöhe von den betroffenen Winzern nicht getragen werden könnten.
Die bisherige Förderung wurde von 150 auf 125 Euro pro Hektar abgesenkt. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, sei dies aufgrund von EU-Vorschriften notwendig gewesen. Der BWV hatte diese Vorgehensweise in den vergangenen Monaten immer wieder heftig kritisiert, da die umweltfreundliche Anwendung von Pheromonen zur Bekämpfung des Traubenwicklers für die betroffenen Winzer kaum noch finanzierbar gewesen wäre.
Um so mehr sei es zu begrüßen, dass nun mit der Erhöhung der Stückzahlen pro Packung bei gleichen Kosten eine Preissenkung im Sinne der betroffenen Pheromonanwender umgesetzt werden konnte. Eine solche umweltfreundliche und etablierte Maßnahme müsse auch in Zukunft ohne zusätzlichen Kostenaufwand für die Winzer möglich sein, so Schindler. Er freue sich daher sehr, dass die Anstrengungen aller Beteiligten nun doch noch zu einem wirtschaftlich tragbaren Einsatz von Pheromonen führen werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V.
Pressestelle
An der Brunnenstube 33-35, 55120 Mainz
Telefon: (06131) 62050, Telefax: (06131) 620550
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