CinemaxX muss sich für eine Tarifeinigung endlich bewegen
(Berlin) - Am 26. August gehen die Verhandlungen über einen Haustarifvertrag zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und CinemaxX in die fünfte Runde. Die Verhandlungen wurden bislang von 70 Warnstreiks an 15 Standorten begleitet. ver.di fordert Rechtsicherheit und faire Arbeits- und Einkommensbedingungen für die bundesweit über 2.000 CinemaxX-Beschäftigten.
"CinemaxX hingegen verfolgt ohne Not das Ziel, die Löhne zu senken und nutzt dafür den tariffreien Raum schamlos aus", sagte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel. Aktuelle Besucher- und Umsatzsteigerungen belegten, dass der Kinomulti sich deutlich vom Branchendurchschnitt abhebe. Trotzdem unterschreitet CinemaxX schon jetzt die im Flächentarifvertrag mit dem Hauptverband Deutscher Filmtheater geltenden Kinoeinkommen deutlich.
ver.di erwarte nun, dass der Kinokonzern seine Kürzungsforderungen zurücknimmt und so den Weg für einen Tarifkompromiss öffnet.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V.
Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin
Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956
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