Darmkrebs-Früherkennung kann Leben retten / Deutsche Krebshilfe und Felix Burda Stiftung starten Kampagne
(München/Bonn) Zum Darmkrebsmonat März 2007 starten Deutsche Krebshilfe und Felix Burda Stiftung eine gemeinsame Kampagne: 37.000 niedergelassene Ärzte erhalten Ende Februar Informationsmaterial über die Darmkrebs-Früherkennung. Denn den Ärzten kommt eine Schlüsselfunktion zu, ihre Patienten für die Krebs-Früherkennung zu gewinnen. Bis zu 15.000 Menschenleben könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn die Menschen ab dem 56. Lebensjahr zur kostenlosen Darmspiegelung gehen würden, so die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski.
Jedes Jahr erkranken mehr als 70.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs, fast 28.000 sterben jährlich daran. Das gesetzliche Krebs-Früherkennungsprogramm bietet allen Versicherten ab dem 50. Lebensjahr kostenlose Untersuchungen an: Zunächst den Stuhl-Blut-Test (50. bis 55. Lebensjahr), ab dem 56. Lebensjahr dann die Vorsorge-Koloskopie (Darmspiegelung), die nach zehn Jahren wiederholt wird. Familiär belastete Menschen sollten jedoch früher mit der Früherkennung beginnen, betont Dr. Christa Maar, Präsidentin der Felix Burda Stiftung.
Doch bislang nehmen nur rund 10 Prozent der Anspruchsberechtigten die Chance der Darmspiegelung wahr. Diese Untersuchung bietet die Möglichkeit, den gesamten Darm zu untersuchen und auffällige Veränderungen sofort zu entfernen, erläutert Professor Dr. Wolff Schmiegel, Magen-Darm-Spezialist aus Bochum und Vorsitzender des Fachausschusses Krebs-Früherkennung der Deutschen Krebshilfe. In der Hand eines erfahrenen Untersuchers ist die Koloskopie eine sichere und schmerzfreie Methode.
Durch die direkte Ansprache der Ärzte, durch die Verteilung von Aufklärungsmaterialien an interessierte Bürger und durch lokale Aktionen möchten Felix Burda Stiftung und Deutsche Krebshilfe erreichen, dass die Menschen ihre Vorbehalte vor den Früherkennungsuntersuchungen verlieren und die Untersuchungen nutzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Krebshilfe e.V.
Dr. Eva M. Kalbheim, Pressesprecherin
Buschstr. 32, 53113 Bonn
Telefon: (0228) 72990-0, Telefax: (0228) 72990-11
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